Die Einschläge werden dichter: Killerspiele, Zensursula, Paintball-Verbot - die Generation 45+ macht ernst. Es soll all den maroden Entartungen der heutigen Jugend an den Kragen gehen, und dank fester Verankerung in Legis- Juri- und Exekutive wird dies auch schnell in Form gegossen, zumal im Wahljahr 2009.
"Meine" iPhone/Twitter/Counterstrike Generation fühlt eine gewisse Machtlosigkeit: selbst wenn man mit "den anderen" diskutiert, hat man den Eindruck es bringt ja eh nichts, da sie einfach die neuen Medien- und Kommunikationsformen nicht einmal ausprobieren wollen.
Andererseits: auch in meinem Freundeskreis gibt es Leute die mir beim abendlichen Treffen als erstes das iPhone wegnehmen wollen. Und: sind 65.000 politisch aktivierbare Twitter-Nutzer in Deutschland überhaupt eine relevante Größe? Bewegt man sich nicht eigentlich in einer völlig artifiziellen Web 2.0 Blase, die mit den "normalen Menschen" da draussen überhaupt nichts mehr zu tun hat? Was, wenn wir nicht die Speerspitz der Avantgarde sind, nicht Early Adopters, sondern einfach nur ein kruder, bald aussterbender Nebenzweig der Kommunikations-Evolution?
Und, eines muss ich zumindest für mich klar sagen: so wie ich anderen vorwerfe das sie "das Neue" nicht ausprobieren, so wenig habe ich noch eine klare Vorstellung davon wie sich 2009 das "analoge Leben" eigentlich anfühlt.
Daher unternehmen wortkomplex und ich ein Experiment: wir kehren zurück ins letzte Jahrtausend. Wir leben so wie unsere Eltern, fast alle Kanäle unserer jetzigen Lebens sind für eine Woche verboten:
an dieser Stelle etwas ausgesprochen Ernstes: es geht um die Freiheit der Internet-Nutzung in diesem unseren Lande. Die ist durch die aktuellen Gesetzesinitiativen von Ursula von der Leyen aktiv gefährdet, und das in einem Umfang der so bisher nicht bekannt war in Deutschland. Ich will jetzt nicht den ganzen Diskurs aufrollen da dies in vielen anderen, politischeren Blogs schon erfolgt ist. Die vermutlich beste Übersicht über dieses Thema findet sich bei Heise, diesen Wissensstand sollte in der Tat jede(r) der im Internet unterwegs ist und dies auch in ein paar Jahren noch sein möchte kennen:
Mein Hauptkritikpunkt ist in der Petition schön ausgeführt: es entsteht ein Kontrollsystem, das sich selbst jeglicher demokratischer Kontrolle entzieht. SO funktioniert die Gewaltenteilung in unserer Republik nicht, das MUSS man ablehnen egal welchem Zweck es dienen mag. Eine zumindest parlamentarische Kontrolle MUSS gewährleistet sein.
Diverse Interessengruppen etwa aus dem Urheberrechtsbereich wetzen schon die Messer um ihre Sperrvorschriften nachzureichen. Ist der öffentliche Widerstand gegen Zensur erst einmal gebrochen bei dem man "ja nicht dagegen sein kann", fallen die nächsten Schritte wesentlich einfacher (Stufentheorie).
Es zeigt sich nur allzu beschämend, das unsere politischen Repräsentanten und Abgeordneten von den Inhalten (Internet) um die es hier geht nicht den Hauch einer Ahnung haben. Die Bezeichnung "Internetausdrucker" ist hier sachlich korrekt gewählt. Das macht mir Angst: von DEM gesellschaftlichem Umwälzungsmechanismus unserer Generation haben unseren politischen Handlungsträger keinen blassen Schimmer.
Worauf ich allergisch reagiere ist politischer Eiertanz um klare Aussagen herum. Exemplarisch sei hier von der Leyen genannt die binnen 5 Minuten ausführt "Speicherung der Benutzerdaten findet nicht statt" und dann "wiederkehrende Besucher die es versuchen machen sich strafbar und werden verfolgt". Wie IN ALLER WELT will ich wiederkehrende Besucher identifizieren wenn ich die Besucherdaten nicht speichere? Hier soll vertuscht werden das eine Speicherung beim BKA sehr wohl stattfindet, und auf so ein durchsichtiges Manöver kann ich mit nichts anderem als einer Rücktrittsforderung reagieren.
Ich hoffe inständig, dass kundige Juristen diesem Spuk ein Ende bereiten oder sich doch alles als Paranoia herausstellt. Aber eines will ich mir nicht nachsagen lassen: dass meine Kinder mich nachher fragen "warum habt Ihr nichts getan". Die "Fakten" liegen auf dem Tisch, jetzt ist es für uns an der Zeit zu handeln.
Seit Monaten treibt mich, angeheizt durch die launige Debatte auf einem befreundeten Blog, die These um: "mit einem nur leicht modifiziertem Plastik-Drumkit von Guitar HEro World Tour kann man die Grundzüge des Schlagzeugspielens lernen".
Meine These: um Gegensatz zu den Plastikgitarren lernt man am Schlagzeug wirklich annähernd die "echten" Abläufe.
Dazu hat es nun ein Experiment gegeben. Hier jedoch zunächst das umgebaute Drumkit im Einsatz:
Bitte auf YouTube in HD ansehen, dann ist der Sound wesentlich besser!
Die Frage war ja aber nun: reichen diese dann doch sicht- und hörbaren Fähigkeiten, auch ein echtes Schlagzeug spielen zu können? Ein Bekannter besitzt nun zufälligerweise ein Tonstudio, mit einem ausgewachsenen Schlagzeug drin. Also: Beamer dort aufgebaut, und mit dem echten Schlagzeug zu den Noten gespielt - das Ganze aufgenommen und wiederum über die Spiel-Tonspur gelegt. Hier das Ergebnis, bitte unbedingt nur in YouTube in der HD Auflösung (Sound!) ansehen:
Da das Ganze nicht gerade selbsterklärend ist, hier ein F.A.Q. zu dieser Aktion:
F: Warum machst Du so was?
A: Weil es mir Spaß macht Dinge zu optimieren und Leute zum Lernen zu verführen. Hierbei: probiert Schlagzeugspielen! Es ist einfacher als Ihr denkt.
F: Was genau sehe ich in dem Video?
A: Dreierleih. Im großen Fenster läuft die Drumspur im Schwierigkeitsgrad "hard" von "Creep (Radiohead)" ab. Sie zeigt alle "Noten" die man im Spiel auf dem Drumkit treffen muss damit der Song ordentlich im Spiel gespielt wird. Ein musikalisches "Malen nach Zahlen" wenn man so will. Im Fenster rechts oben sieht man entsprechend, wie ich die bunten "Noten" auf dem gemoddeten GHWT Drumkit spiele. Der Durchgang ist nebenbei nicht perfekt, ich habe nicht geübt und mache einige Fehler, die Trefferquote lag bei 86% - ordentlich aber nicht berauschend. Im Fenster links sieht man nun, wie ich zu denselben Noten auf dem echten Schlagzeug spiele - man kann schön vergleichen das die Bewegungsabläufe identisch oder zumindest sehr ähnlich sind!
F: Was höre ich?
A: Man hört die Gesang-, Bass- und Gitarrenspur der Rock Band Version von "Creep" ohne die Schlagzeugspur. Dazu gemischt das im Studio abgenommene Schlagzeug das ich spiele.
F: Warum Rock Band? Sagst Du nicht immer das GHWT in der Schlagzeugumsetzung besser ist?
A: Auf jeden Fall, wesentlich besser sogar. Aber: Nur Rock Band hat einen "no fail" Modus der es ermöglicht, die Spur den ganzen Song lang durchlaufen zu lassen ohne auch nur eine Note zu treffen - das braucht eich aber für die Separierung der anderen Audiospuren (s.o.)
F: Warum buhen die Leute am Anfang so?
A: Eben weil keine Note getroffen wird: das echte Schlagzeug ist ja nicht an die Konsole angeschlossen. Dank des "no fail" Modus ist das aber egal.
F: Hast Du schon mal Schlagzeugunterricht genommen?"
A: Nein. Ich habe vor 12 Jahren mal zwei Stunden an einem gesessen, und eben einige Wochen jetzt an meinem Gemoddeten GHWT und Rock Band gespielt. Mehr nicht.
F: Was war anders am echten Schlagzeug?
A: Snare, Toms, HiHat, Ride-Cymbal und Bassdrum waren sehr ähnlich. Da das GHWT HiHat kein Fußbedal zum öffnen hat, fehlt einem hier aber die Übung: entsprechend spiele ich auf dem echten Schlagzeug nur mit geschlossenem HiHat. Ferner ist das Crash-Cymbal (auch "Abschlag-Becken" genannt) auf dem Echten vorne links positioniert - da musste man sich erst mal umgewöhnen. Aber im Großen und Ganzen fühlte man sich schnell zu Hause...
F: Was war das Schwierigste am Spielen? Einige Passagen hören sich ja nicht so doll an...
A: Zweierlei: erstens hat man anders als im Spiel keine quantisierten Sounds. Wenn man also etwas neben dem Takt spielt, korrigiert das niemand. An einigen Stellen kann man das gut hören, etwa am Anfang bis ich "reinkomme". Das könnte man lindern wenn man ein Metronom zur Hilfe nehmen würde, aber das war mir zu viel Aufwand. Zum anderen war es schwierig den Übergang zwischen den verschiedenen Drum-Patterns (Sequenzen) und Fill-Ins (Zwischenstücken) hinzubekommen - hier hört man recht deutlich das ich eben doch blutiger Anfänger bin. Mit etwas Übung ließe sich das aber denke ich in den Griff bekommen.
F: Hm ich mag mich täuschen: aber in Deinem ersten Film schaffst Du es an kener Stelle den Takt sauber für 30 Sekunden zu halten?
A: Das ist leider richtig. Liegt aber nicht na mir, sondern an GHWT: dort hat man im "Freispiel" Modus eine Latenz von ca. 20ms auf den Drums. Nicht viel, aber gerade genug um einen ständig rausfliegen zu lassen. Im eigentlichen Spiel tritt das nicht mehr auf. Ist im Internet bekannt, es gibt aber (derzeit) keine Abhilfe. Die Latenz ist in Rock Band ebenso da, hier kommt aber noch hinzu dass die Pads nicht anschlagdynamisch sind und das zweite Becken ganz fehlt.
F: Hast Du nur den einen Song aufgenommen?
A: Nein, insgesamt vier. Es ist aber recht aufwändig das so zusammen zu montieren, vielleicht veröffentliche ich aber noch mal meine Version von "Reptilia" :-)
F: Das Modding scheint mir recht aufwändig. Muss das wirklich sein?
A: Zumindest für das HiHat: ja, sonst kann man nicht "gekreuzt" spielen wie auf dem Video zu sehen. Das HiHat zu modden ist aber sehr simpel: einfach einen Ständer für 9€ nehmen und das Miniklinken-Kabel umleiten. Das Modding des Ride/Crash-Beckens ist eher überflüssig würde ich sagen.
F: glaubst Du wirklich jetzt Schlagzeug spielen zu können?
A: Jein. Ich denke für einfache Songs wird es mit ein wenig Übung reichen, zumindest wenn es nicht um perfekte Studioaufnahmen geht. Das wird niemand von sich behaupten können der in GHWT/RB die Gitarre spielt: da lernt man nicht ein echtes Instrument zu spielen. Es gibt aber in GHWT/RB auch sehr vertrackte Songs, bei denen bei mir sehr schnell Schicht im Schacht ist. Und da fehlt mir ehrlich gesagt auch die Motivation das stundenlang zu üben.
Ja, diese Story ist von SPON geklaut, aber so lebensnah, dass ich nicht umhinkomme es hier zu thematisieren. Schließlich erstreckt sich die Optimierung unseres Daseins nicht nur auf die letzten Fragen, sondern auch im Kleinen gibt es viel zu verbessern.
Nun also: Schnürsenkelknoten.
Informatiker machen die Welt schöner, in diesem Fall Ian Fieggen aus Australien. Er hat (angeblich) mathematisch berechnet, welcher Schleifenknoten der besthaltenste sein kann, und heraus kam: der "Ian-Knot". Der hat drei Vorteile:
sehr symmetrisch
extrem haltbar
wahnsinnig schnell zu schnüren
Die Anleitung auf seiner Seite sieht kompliziert aus; und ganz einfach ist es zu Beginn wirklich nicht. Aber: das ist der "Standard-Schuhknoten" eigentlich auch nicht, nur dass man ihn seit Jahren täglich macht.
Ich, immer an Fortschritt interessiert, habe also auf den Ian-Knoten umgesattelt und muss sagen: es funktioniert. Es geht wirklich schnell und er ist mir auch erst zwei Mal aufgegangen.
Letztlich ist es vor allem das perfekte Smalltalk Thema auf Partys: "Hey, machst Du eigentlich schon den Ian-Knoten?" - denn ein Hingucker ist diese Schnürmethode allemal:
Selten wurde eine an sich schöne, neue Technologie mit so warmen Worten den potentiellen Käufern angeboten:
"Wir werden in aller Schärfe gegen den illegalen Download, gegen den Diebstahl im Internet, vorgehen" und "die Gerichte mit Tausenden von Verfahren beschäftigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Donnerstag.
Herzlichen Glückwunsch. Ich starte schon mal meinen Scanroboter und produziere mir die eBooks für meinen SONY Reader doch lieber selber. Ich schaue dann wieder vorbei sobald Apple eBooks in seinem Store hat...
Seit vielen Jahren hat mich ein Trailer nicht mehr so begeistert. Ich glaube gestern im Kino hatte ich zum ersten Mal wieder Gänsehaut seit Darth Maul im EP1 Trailer sein Doppelklingen-Laserschwert gezündet hat...
Zachary Quinto, den "Sylar" aus Heroes als jungen Spock zu casten war schon mal der Geniestreich des Jahrhunderts. Aussehen, Timbre der Stimme, stoisch entrückter Habitus - da stimmt alles.
Möglich das der Film trotzdem Murks wird aber DANKE für diesen Trailer.
Ich nutze seit vielen Monaten die Nightly Builds des Firefox 3.1, habe aber langsam keine Lust mehr zu warten - und 5 Abstürze pro Tag sind auch nicht das Wahre. Konsequenterweise habe ich jetzt mal auf die Safari 4 Beta umgestellt, die in der Tat schön stabil und flott läuft.
Nur: "out of the box" fehlt dem Firefox verwöhnten Nutzer doch einiges an Funktionalität, die man aber - zumindest für die MAC-Version und nur um die geht es hier - völlig kostenfrei nachrüsten kann:
AdBlock Plus Werbeblocker
OpenSearch Suchfeld
Konsequentes Tab-Handling
Ladebalken
Syncen von Bookmarks
Touchpad-Gesten
Hier daher das 10-Minuten Paket um den Safari alltagstauglich umzubauen:
1) AdBlock Plus Werbeblocker
Ich habe noch nie auf ein Internet-Werbebanner geklickt und nehme mir daher die Freiheit diese auszublenden. Die Entscheidung ob man das will muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf dem Firefox gibt es das konkurrenzlose AdBlock Plus um 90% aller Werbung auszublenden - und denselben Mechanismus kann man auch in Safari einbauen. Die Lösung heisst Safari AdBlock und nutzt die original AdBlock Plus Werbelisten. Ich baue manuell noch diese Adresse dazu:
Damit kriegt man wirklich alles raus. Safari AdBlock läuft nicht ganz so komfortabel wie die Firefox Version, so kann man etwa nicht schnell und dauerhaft Seiten vom Filter herausnehmen. Egal, die Vorteile überwiegen hier die Nachteile.
2) OpenSearch Suchfeld
Die Integration von OpenSearch war für mich eines der Killer-Argumente bei Firefox zu bleiben - zu praktisch ist die schnelle Umschaltung der Suchbox für andere Quellen als Google: Amazon, Ebay, IMDB, LEO, Wikpedia - alle Suchfelder dieser Seiten und tausend anderer in einem Klick zu erreichen. Safari hatte das nicht, und einigermaßen erschüttert musste ich feststellen das es auch in der Safari 4 Beta nicht implementiert ist - obwohl selbst Microsoft den Standard in den Explorer eingebaut hat. Mein Statement hierzu im Heise Forum erhiehlt den Kommentar: "braucht eh keiner, ist zu kompliziert für Apple." Hm ja. Dasselbe hätte die Person vermutlich vor drei Jahren über Tabs gesagt. Tatsache ist, das die Funktion im Firefox von zu wenigen gefunden wird - aber wem immer ich sie zeige, der nutzt sie danach begeistert und regelmäßig.
Zum Glück gibt es für den Safari (auch 4) eine brauchbare Alternative: keywurl. Sonderbarer Name, steht für "Keyword-URL" und funktioniert so: man sich sich irgendwo im Internet ein Suchfeld, klickt die rechte Maustaste, sagt "Create Keyword Search", definiert ein Kürzel - etwa "w" für Wikipedia, fertig. wenn man jetzt in die ULR-Box "w Obama" eingibt, wird automatisch in der Wikipedia nach "Obama" gesucht. Einfach, praktisch, sogar noch schnell über cmd+t (neuer Tab, Focus auf URL-Box) zu steuern als die OpenSearch Variante. Funktioniert gut und retten den Alltag, was Apple nicht davon abhalten sollte endlich OpenSearch zu implementieren.
3) Konsequentes Tab-Handling
Wenn ich einen Browser habe der mit Tabs arbeitet will ich, das auch alles in Tabs geöffnet wird. ALLES. Es gibt schlicht keinen Grund irgendetwas als neues Browserfenster zu öffnen. Zum Glück kann man dieses konsequente Verhalten Safari beibringen: einfach im Terminal diesen Befehl absetzen:
Safari 4 scheint bei jedem Klick erst mal eine Steve Jobs Gedenksekunde einzulegen - es passiert nichts und dann schwupps baut sich sie Seite auf. Auch wenn Steve das sicher gut brauchen kann: es stört. Die Wirkung ist m.E. jedoch eine eher eine psychologische: man sieht halt nicht das sich irgendwo etwas tut. Das liegt vor allem daran, das der hübsche blaue Ladebalken aus unerfindlichen Gründen abgeschaltet wurde. Hiermit gibt es den wieder, über das Terminal abzusetzen:
defaults write com.apple.Safari DebugSafari4IncludeToolbarRedesign -bool NO
defaults write com.apple.Safari DebugSafari4LoadProgressStyle -bool NO
Und schon hat man - psychologisch - das Gefühl das Internet sei wieder doppelt so schnell.
5) Syncen von Bookmarks
Ich traue MobileMe nicht für 5 Minuten - das Syncen zwischen zwei MACs führte regelmäßig ins Chaos. Daher habe ich für das universelle Syncen von Bookmarks quer über alle Browser und Betriebssysteme diese Lösung gefunden: Foxmarks. Verdient - ähnlich wie Dropbox für Storage - ganz anders als MobileME das Prädikat: funktioniert diskret und perfekt.
6) Touchpad-Gesten
Safari 4 unterstützt die neuen Touchpads nur sehr stiefmütterlich. Aber auch hier kann man tunen um ein flüssiges Arbeiten zu ermöglichen. Ausgangspunkt ist hier das famose MultiClutch. Das ermöglicht es, für jedes Programm unabhängig die neuen Touchpad-Gesten umzubiegen. Hier meine Einstellungen für Safari 4:
Das bringt zwei sehr schöne Erweiterungen: das aus Firefox 3.1 bekannte "springe nach ganz unten" und "springe nach ganz oben" über drei Finger nach oben/unten. Noch cooler die Dreh-Geste: zwei Finger nach rechts gedreht öffnet einen neuen Tab und fokussiert die URL-Leiste (siehe: 2). Genauso zwingend: zwei Finger nach links gedreht schließt den aktiven Tab. Im täglichen Einsatz beides Gold wert.
Fazit: wenn man diese Punkte oben abarbeitet und etwas damit praktiziert hat man mit der Safari 4 den derzeit schnellsten, coolsten und dann auch praktischsten Browser derzeit.